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Diagnostik

Wird eine Darmkrebserkrankung bei Ihnen vermutet, müssen Sie verschiedene diagnostische Untersuchung durchlaufen, damit sich Ihr behandelnder Arzt ein genaues Bild von Ihrer Erkrankung machen kann.

Dickdarmspiegelung (Koloskopie)

Die Dickdarmspiegelung ist das sicherste Verfahren, um einen Darmkrebs festzustellen. Auch wenn der Darmkrebs im Enddarm gelegen ist, sollte stets eine Spiegelung des gesamten Dickdarms erfolgen, um weitere Befunde auszuschließen. Bei bis zu fünf Prozent der Patienten mit einem Darmkrebs liegt nämlich ein zweiter bösartiger Darmtumor vor.

Enddarmspiegelung (Rektoskopie)

Selbst wenn ein Enddarmkrebs bereits durch eine flexible Dickdarmspiegelung gesichert wurde, muss zusätzlich auch eine Untersuchung mit dem starren Gerät erfolgen, um den Abstand zwischen Tumorunterrand und Schließmuskel exakt bestimmen zu können.

Endosonographie

Eine Endosonographie ist eine Ultraschall-Untersuchung über den After. Diese führen wir routinemäßig bei allen Enddarmtumoren durch, um neben der Computertomographie exakte Informationen über das Tiefenwachstum und damit das Tumorstadium zu erhalten. Eine hohe Aussagekraft dieser speziellen Untersuchung setzt allerdings besondere Erfahrungen des Untersuchers voraus.

Tumormarker im Blut

Der Tumormarker CEA ist ein Eiweißstoff, der vom Darmkrebs hergestellt wird und in etwa 70 Prozent der Patienten mit Darmkrebs im Blut vermehrt nachgewiesen werden kann. Liegt der Tumormarker im Normbereich, schließt er also einen Darmkrebs nicht aus.

Computertomographie

Die Röntgen-Schichtaufnahme, auch Computertomographie (CT) genannt, ist immer dann angezeigt, wenn sich im Ultraschall der Verdacht auf Tochtergeschwülste in der Leber oder andere unklare Befunde ergeben. Außerdem können vergrößerte Lymphknoten, der Bezug des Darmkrebses zu den benachbarten Organen und Strukturen wie zum Beispiel Gefäße sowie Zeichen möglicher Bauchfellabsiedlungen dargestellt werden.

Kernspintomographie / Magnetresonanztomographie

Der Anwendungsbereich der Kernspintomographie, welche auch Magnetresonanztomographie (MRT) genannt wird, deckt sich mit dem der Computertomographie, wobei letztere für die Routineanwendung sinnvoller erscheint.

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