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Brustwanddeformitäten

Trichterbrust, Kielbrust, Rippenbogenvorsprünge

Trichterbrust und Kielbrust sowie Rippenbogenvorsprünge sind Ausprägungsvarianten einer Vielzahl möglicher angeborener Brustwanddeformitäten. Kinder- und Jugendliche sind auch bei ausgeprägter Fehlbildung meist noch beschwerdefrei, auch wenn mit der Pubertät der psychische Leidensdruck zunehmen kann. Belastungsabhängige körperliche Beschwerden häufen sich hingegen bei Erwachsenen, wenn die Brustwand starrer wird.

Ganzheitliche Beratung in unserer Brustwandsprechstunde

Wir bieten wöchentlich eine Brustwandsprechstunde an. Hier können sich betroffene Patienten - Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene - nach vorheriger telefonischer Anmeldung vorstellen.

Die Beurteilung und die Behandlung von Brustwanddeformitäten sind nicht einfach und sollten daher nur in Kliniken mit umfangreicher Erfahrung durchgeführt werden.

Erstellen eines individuellen Behandlungskonzepts

In unserem Brustwandzentrum erstellen wir abhängig vom Schweregrad, den körperlichen Beschwerden und der gefühlten Beeinträchtigung ein individuelles, auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmtes Therapiekonzept.

Die Entscheidung für oder gegen eine Brustwandkorrektur kann nicht ausschließlich aufgrund „objektiver“ Funktionsstörungen erfolgen. Eine eingehende körperliche Untersuchung und ein ausführliches persönliches Gespräch sind für die individuelle Beurteilung von größter Bedeutung. Dabei nehmen wir unsere Patienten auch in ihrem seelischen Leidensdruck ernst.

Falls eine Operation notwendig ist, erfolgt der Eingriff so schonend wie möglich. Hierbei kommen die minimalisierte Korrekturmethode (MEK) nach Hümmer wie auch die minimal-invasive Methode (MIRPE) nach D. Nuss zum Einsatz.

Alternativen zur Operation

Nicht immer muss eine Brustwandfehlbildung operativ korrigiert werden. Nur 20-30% unserer untersuchten Patienten bedürfen überhaupt einer Operation. Wir beraten Sie daher völlig unverbindlich über alle in Frage kommenden Alternativen.

So führen wir an unserem Trichterbrustzentrum auch weniger invasive Maßnahmen wie etwa die Saugglockenbehandlung nach E. Klobe durch. Hierfür haben wir verschiedene Modelle „zur Anprobe“ vorrätig.

Falls eine Operation notwendig ist, versuchen wir, den Eingriff so schonend wie möglich zu gestalten, indem wir mit schonenden Methoden, wie z.B. der MEK nach Hümmer, arbeiten. Außerdem bieten wir auch die minimal-invasive Methode (MIRPE) nach D. Nuss an.