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Erkrankungen der Brust- und Bauchhöhle

Einige Erkrankungen der Brust- und Bauchhöhle müssen operativ behandelt werden. Dabei greifen wir wann immer möglich auf minimal-invasive Methoden zurück. Spezielle Konzepte zur Atem- und Schmerztherapie sorgen dafür, dass die Behandlung für unsere kleinen Patienten schonend erfolgt.

Wir behandeln insbesondere:

  • Akute Bauchschmerzen, z.B. Entzündung und Durchbruch des Wurmfortsatzes (Appendizitis, Blinddarmentzündung, Perforation)
  • Darmverschluss, z.B. durch Einstülpung des Darms in sich selbst (Darminvagination), Darmverdrehung (Volvulus), Aussackung des Dünndarms (Meckel-Divertikel)
  • Eitrige Brustfellentzündung (Pleuraempyem)
  • Ansammlung von Flüssigkeit oder Luft im Rippenfellraum (Pleuraerguss, Pneumothorax)
  • Angeborene Verwachsungen in der Bauchwand
  • Magenpförtnerkrampf (hypertrophe Pylorusstenose)
  • Eierstock- und Eileiterzysten
  • Operationen an Milz, Leber und Gallenwegen, z.B. Zysten, Steine, Geschwülste

Minimal-invasive Kinderchirurgie auf höchstem Niveau

Mit Hilfe der sogennanten Schlüssellochtechnik können wir nicht nur präzise Diagnosen erstellen, sondern auch eine Vielzahl von Therapien gewebeschonend durchführen. Die Kinder sind nach minimal-invasiven Eingriffen schneller wieder fit und können früher entlassen werden.

Eine Verfeinerung der sogenannten Schlüssellochchirurgie stellt die SILS-Technik (Single Incision Laparoscopic Surgery) dar. Schon bei der herkömmlichen Schlüssellochchirurgie sind die entstehenden Narben minimal und nach gut sechs Monaten kaum mehr zu erkennen. Durch die SILS-Technik wird das kosmetische Ergebnis nochmals verbessert, da die Narbe vollständig im Nabeltrichter zu liegen kommt.

Die minimal-invasive Kinderchirurgie erfordert manuelles Geschick und viel Übung. Deshalb führen wir an der Klinik für Kinderchirurgie regelmäßig spezielle Übungseinheiten für unsere Mitarbeiter und externe Gäste durch, um größtmögliche Patientensicherheit und Qualität unserer Operationen zu sichern.

Atem- und Schmerztherapie

Wichtig ist uns bei allen Patienten, insbesondere bei denjenigen, die an der Brusthöhle operiert werden müssen, dass eine konsequente Atemtherapie durchgeführt wird und diese schmerzfrei möglich ist. Deshalb legen wir gerade auf die post-operative Schmerztherapie großen Wert, um die Kinder nicht unnötig zu belasten. Hierzu haben wir in Zusammenarbeit mit den anderen Fachdisziplinen an der Klinik St. Hedwig spezielle Schmerzkonzepte erarbeitet, die einer ständigen Qualitätskontrolle unterliegen.