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Unsere Techniken – schonend und sicher

In unserer Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin arbeiten Spezialisten für den gesamten Bewegungsapparat. Bei Diagnose und Therapie werden wir durch moderne Technologien unterstützt, die den Eingriff für unsere Patienten sicherer und schonender gestalten. Einige dieser Instrumente stellen wir Ihnen nachfolgend kurz vor.

Was versteht man unter einer Arthroskopie?

Unter einer Arthroskopie versteht man eine Gelenkspiegelung. Mit zwei kleinen Schnitten wird dabei über einen beweglichen Stab eine winzige Kamera in das Gelenk eingeführt, welche die Bilder aus dem Gelenkinneren an einen angeschlossenen Monitor überträgt. Damit lassen sich alle Strukturen im Kniegelenk darstellen und beurteilen, insbesondere die Knorpelflächen, die Kreuzbänder, die Menisken und die Gelenkschleimhaut. Der größte Vorteil der Arthroskopie ist, dass neben der exakten Diagnosestellung meistens auch gleichzeitig eine Beseitigung des krankhaften Befundes möglich ist. Verletzungen an den Menisken, an den Knorpelflächen und der Gelenkschleimhaut können in der Regel über eine Gelenkspiegelung behandelt werden. Auch der Ersatz des vorderen Kreuzbandes erfolgt grundsätzlich arthroskopisch. Arthroskopien haben sich als risikoarme Eingriffe bestens bewährt. Die meisten Operationen lassen sich mit nur einer Krankenhausübernachtung oder sogar ambulant durchführen.

Computerplanung

Jede Operation wird vorher am Computer genauestens geplant und simuliert. Dabei werden die Größe und Position der Implantate bestimmt. So ist es möglich das Röntgenergebnis zu simulieren und bereits vor der Operation anzuschauen. Das erhöht die Präzision erheblich.

Was versteht man unter Navigation?

Bei der Navigation benutzt der Chirurg ein computergestütztes Spezialkamerasystem, welches ihm hilft, die Platzierung eines Implantats passgenau vorzunehmen und die genauen Gelenkachsen einzuhalten.

Es bedeutet nicht, dass ein Roboter oder ein Computer die Operation durchführt. Vielmehr handelt es sich bei der Navigation um ein nützliches Hilfsmittel, um eine Operation noch sicherer durchzuführen. Sie kann die Erfahrung eines Arztes natürlich nicht ersetzen, aber komplexe anatomische Verhältnisse verständlicher darstellen und so dem Operateur helfen, noch präziser zu arbeiten.

Minimal-invasive Chirurgie

Die Operation selbst kann über verschiedene Implantationstechniken durchgeführt werden. Neben der herkömmlichen Operationstechnik gibt es minimalinvasive Zugänge, bei der kleinere Hautschnitte und muskelschonende Verfahren angewendet werden. Das führt zu einer schnelleren Wiederherstellung der Beweglichkeit. Die Patienten können in der Regel am Tag nach der Operation wieder aufstehen und voll belasten.

Optimale Versorgung von Begleiterkrankungen

Patienten mit internistischen Begleiterkrankungen werden vor, während und nach der Operation nicht nur von den Spezialisten der Anästhesie betreut. Im Bedarfsfall verstärken internistische Kollegen, Kardiologen sowie andere Fächer unser Behandlungsteam, um die Behandlungssicherheit unserer Patienten noch weiter zu erhöhen.