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Kinderanästhesie

Die Frauen- und Kinderklinik St. Hedwig ist ein Standort der Kinder-Universitätsklinik Ostbayern (KUNO). Im Rahmen der KUNO-Kooperation betreuen wir jährlich junge Patienten mit circa 4.000 Kindernarkosen.

Erfahrung und Einhaltung hoher Standards

Langjährig mit Kindern erfahrene Fachärzte und Pflegekräfte begleiten die Kinder durch die Narkose. Dabei halten wir uns an die Standards des wissenschaftlichen Arbeitskreises Kinderanästhesie der Deutschen Gesellschaft für Anästhesie und Intensivmedizin (DGAI).

Zertifiziertes Fortbildungszentrum für Spezielle Kinderanästhesie

Unsere Abteilung ist ein offiziell von der DGAI zertifiziertes Fortbildungszentrum für den Bereich „Spezielle Kinderanästhesie“. Damit wird unserer Klinik für Anästhesie und Kinderanästhesie eine hohe Expertise bei der Narkoseversorgung von Kindern aller Altersgruppen auf europäischem Niveau bescheinigt.

Unsere Schwerpunkte

Wir haben für die in unserem Haus angesiedelten Fachbereiche Kinderchirurgie, Kinderurologie, allgemeine Kinder- und Jugendmedizin, Kinder-Gastroenterologie, Neuropädiatrie und Kinder-Lungenheilkunde, plastische Chirurgie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Augen- und Zahnheilkunde folgende Schwerpunkte:

  • Ambulante Narkose mit Aufenthalt in der Tagesklinik
  • Narkose nach Unfällen
  • Narkose bei Eingriffen mit Hilfe der Bauchspiegelung (Laparoskopie)
  • Narkose bei komplexen Fehlbildungen des Urogenitaltraktes
  • Narkose zu Untersuchungen des Magen- und/oder Darmtraktes
  • Narkose zu kernspintomographischen Untersuchungen
  • Narkose bei Eingriffen zur Entfernung von Polypen und/oder Rachenmandeln
  • Narkose bei Früh- und Reifgeborenen, u.a. mit angeborenen Fehlbildungen
  • Narkose bei Kindern mit Behinderungen
  • Narkose bei Kindern mit Gerinnungsstörungen
  • Anlage von zentralen Venenkathetern
  • Diagnostik von Atemstörungen und Entfernung von Fremdkörpern aus den Luftwegen mittels Bronchoskopie
  • Konsiltätigkeit auf der Kinderintensivstation
     

Kombination von Narkose und örtlichen Betäubungsverfahren zur schonenden Schmerztherapie nach einer Operation

Bis zu 40 % der Narkosen bei Kindern führen wir in Kombination mit örtlichen Betäubungsverfahren durch, um eine möglichst lang anhaltende, schonende und ausreichende Schmerztherapie nach der Operation zu gewährleisten. Hierzu setzen wir auch Schmerzkatheter ein. Diese örtlichen Betäubungsverfahren legen wir während der Narkose an und kontrollieren sie mit Ultraschallverfahren. Unter anderem setzen wir folgende Verfahren ein:

  • Peniswurzelblock
  • Illio-Inguinalis Blockade
  • Nervenblockade der oberen Extremität
  • Nervenblockade der unteren Extremität
  • Kaudalanästhesie
  • Periduralanästhesie mit Katheter

Anwendung von Regionalverfahren ohne Allgemeinanästhesie

Bei ehemaligen Frühgeborenen führen wir zur Leistenbruchoperation die Kaudalanästhesie ohne Vollnarkose durch. Mit Hilfe dieses Verfahrens kann nach der Operation ein längerer Aufenthalt auf der Intensivstation vermieden werden.