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Mittelfellkrebs - Mediastinaltumoren

Was ist das Mittelfell/ Mediastinum?

Das Mittelfell/ Mediastinum ist ein Raum, der durch Brustbein und Brustwirbelsäule und zu beiden Seiten durch die Lungen begrenzt wird. Im Mittelfell befinden sich wichtige Organe: Herz, große Gefäße, Speiseröhre, Thyhmusdrüse, Luftröhre mit Hauptbronchien, große Lymphbahnen und Lymphknoten und manchmal auch Teile der Schilddrüse. Aus dieser Vielzahl von Organsystemen ergibt sich auch eine Vielzahl von möglichen gut- und bösartigen Tumoren.

Was sind Symptome bei Mediastinaltumoren?

Die Mediastinaltumoren verursachen keine speziellen Beschwerden. Sehr große Tumoren können Schluckbeschwerden, Atemnot oder Schmerzen hervorrufen. Am meisten werden mediastinale Tumoren zufällig im Rahmen von Röntgenuntersuchungen diagnostiziert.

Was sind Symptome bei Mediastinaltumoren?

Die Mediastinaltumoren verursachen keine speziellen Beschwerden. Sehr große Tumoren können Schluckbeschwerden, Atemnot oder Schmerzen hervorrufen. Am meisten werden mediastinale Tumoren zufällig im Rahmen von Röntgenuntersuchungen diagnostiziert.

Wie kann man Mediastinaltumoren diagnostizieren?

Die Computertomografie (CT) und die Kernspintomografie (MRT) sind die wichtigsten Untersuchungen zur Diagnostik von Mediastinaltumoren. Manchmal können diese mit endoskopischen Verfahren, z.B. mit einer Luftröhren- oder Speiseröhrenspiegelung, ergänzt werden. Eine PET-Untersuchung ermöglicht die Entdeckung von bösartigen Tumoren.

Auch Gewebeproben geben Aufschluss. Bei sehr großen Tumoren, die operativ nicht komplett entfernt werden können, oder wenn der Verdacht auf eine Erkrankung des lymphatischen Systems besteht, wie z.B. malignes Lymphom oder Morbus Hodgkin, entnimmt der Chirurg durch einen kleinen, nicht belastenden Eingriff Gewebeproben. Das kann über einen kleinen Hautschnitt am Hals (Mediastinoskopie) oder neben den Brustbein erfolgen. Je nach Lage des Tumors kann auch das schlüsselchirurgische Verfahren der Videothorakoskopie eingesetzt werden. Kleine Gewebeproben können auch durch Punktion durch die Haut in örtlicher Betäubung gewonnen werden.

Welche Operationsmöglichkeiten gibt es?

Das Ziel der Operation ist es, den Tumor möglichst komplett zu entfernen. Der Zugang erfolgt meistens durch das Brustbein (Sternotomie), manchmal aber auch von der Seite durch Aufspreizung der Rippen (Thorakotomie). Bei großen Tumoren werden die zwei Zugänge (Sternotomie und Thorakotomie) auch kombiniert.

Gutartige Tumoren, z.B. Thymome oder Zysten, können wir oft mit der Videothorakoskopie schonend operieren.

Wann wird Chemotherapie und/oder Bestrahlung eingesetzt?

Beide Therapieformen können in Verbindung mit einer Operation verwendet werden, um mikroskopisches, gestreutes Tumorgewebe zu entfernen, die einen Krankheitsrückfall verursachen können. Vor der Operation werden Chemotherapie und Bestrahlung genutzt, um den Tumor schrumpfen zu lassen.