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Unser Behandlungsangebot

Unsere Schwerpunkte: Was können wir für Sie tun?

In unserem Zentrum werden spezialisert folgende Organe behandelt, für die wir verschiedene Therapieformen – je nach den individuellen Erfordernissen für den Patienten - durchführen können:

  • Lunge
  • Verdauungstrakt (Speiseröhre, Magen, Darm)
  • Knochen/Weichteile
  • Leber/Gallenwege
  • Bauchfell
  • Urogenitaltrakt (Prostata, Gebärmutter)
Lunge
Nieren
Dünn- und Dickdarm
Magen und Speiseröhre
Knochen und Weichteile
Leber

Was heißt minimal-invasiv? Ein kurzer Überblick.

Bei diesen Therapieverfahren werden über Punktionen, das heißt winzige Einstiche, Instrumente in den Tumor oder in den Tumor versorgende Gefäße eingeführt, die dort detailliert eine Schädigung des Tumors herbei führen. Für den Patienten bedeutet dies eine überaus schonende Behandlung und damit eine zügige Wiederherstellung seiner Lebensqualität.

Minimal-invasive oder systemische Therapie. Wo ist der Unterschied?

Anders als bei systemischen Tumortherapien, wie zum Beispiel der Chemotherapie, wird bei minimal-invasiven Verfahren der Tumor direkt geschädigt und gesundes Gewebe oder Zellen können erhalten beziehungsweise geschont werden. So kann der Tumor unter Kontrolle gehalten  oder auch verkleinert werden. Je nach Tumorart wenden wir verschiedene Behandlungstechniken an, welche individuell an das Krankheitsbild des Patienten angepasst sind. Darüber hinaus ist bei diesen Verfahren die Behandlungsfrequenz in den meisten Fällen auf ein bis zwei Eingriffe begrenzt. Teilweise ist es aber sinnvoll die minimlainvasive Therapie mit einer systemischen Chemotherapie zu verbinden.

Wann und für wen ist eine minimal-invasive Therapie möglich?

Minimal-invasive Verfahren setzen wir ein, wenn Tumore oder Metastasen lokal auf bestimmte Körperregionen begrenzt sind und/oder zum Beispiel  übliche Therapien nicht greifen. Ob die Behandlung in Ihrem Fall durch diese Techniken möglich ist, muss individuell entschieden werden und es müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. Hierzu wird - wie bei allen Tumorbehandlungen - ein ärztliches Spezialistenteam in der wöchentlich mehrmals stattfindenden Tumorkonferenz Ihren ganz persönlichen Fall besprechen und anschließend die für Sie bestmögliche Therapie vorschlagen.

Zertifiziertes Onkologisches Zentrum: Was bedeutet das?

Zertifizierte Qualität
Die Diagnose Krebs trifft hart und auch meist unerwartet. Doch Diagnostik, Therapie und Heilungsperspektive sind heutzutage deutlich besser als noch vor einigen Jahren. Beste Therapieaussichten haben Patienten nach heutigem Kenntnisstand in so genannten zertifizierten Onkologischen Zentren.

Zertifiziertes Onkologisches Zentrum - empfohlen von der Deutschen Krebsgesellschaft
Bei Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen orientieren wir uns am neuesten wissenschaftlichen Kenntnisstand und haben unser Onkologisches Zentrum nach den strengen Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizieren lassen.

Erstes zertifiziertes Onkologisches Zentrum in Ostbayern
Unserem Krankenhaus wurde durch ein unabhängiges Prüfungsinstitut als erstem in Ostbayern das Zertifikat „Onkologisches Zentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.“ verliehen. Diese Auszeichnung gilt als das höchste Gütesiegel auf diesem Gebiet.

Wir arbeiten nach den Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft
Die Deutsche Krebsgesellschaft hat zusammen mit verschiedenen medizinischen Fachgesellschaften Leitlinien erarbeitet. Diese Leitlinien spiegeln den neuesten wissenschaftlichen Stand wider. Sie dienen der Sicherheit unserer Patienten, weil sie hohe und flächendeckende Qualitätsstandards garantieren. Als zertifiziertes Onkologisches Zentrum halten wir uns an die Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft bei der Behandlung unserer Tumorpatienten.

Tumorkonferenzen. Fächerübergreifende Behandlungsentscheidung

Tumorkonferenzen sind das Herzstück einer fachübergreifenden Behandlungsentscheidung. Alle Fachabteilungen, die mit der Diagnostik  und Therapie von Krebserkrankungen befasst sind, nehmen hier teil. Neben Klinikärzten wie z.B. Internisten, Chirurgen, Onkologen, Radiologen, Strahlentherapeuten und Pathologen laden wir auch niedergelassene Praxisärzte ein, um die Verzahnung zwischen ambulantem und stationärem Bereich zu sichern. Bei der Durchführung der Tumorkonferenzen halten wir uns an die Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften in Deutschland, die die aktuellsten medizinischen Erkenntnisse zu Krebserkrankungen berücksichtigen.