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Gesicht und Hals

Augenlidstraffung (Blepharoplastik)

Oberlidstraffung

Die Korrektur der Oberlider bei Schlupflidern ist ein Eingriff, der ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann. Dabei entfernen wir überschüssige Haut und manchmal auch etwas Fettgewebe. Der Hautschnitt erfolgt in der natürlichen Lidfalte, die Narbe ist daher nahezu unsichtbar. Nach sieben Tagen werden die Fäden gezogen.

Aufgrund der dünnen Lidhaut kommt es nach der Operation zu Verfärbung, Schwellung und Bluterguss. Deshalb sollten Sie für drei Wochen nach der Operation körperliche Anstrengung oder auch starke Belastungen für die Augen, z.B. durch langes Lesen oder Fernsehen, meiden. Nach zwei bis drei Wochen sind Sie wieder gesellschaftsfähig. Direkter Sonneneinstrahlung sollten Sie sich erst nach Wundheilung und Narbenreifung aussetzen.

Manchmal ist in diesem Zusammenhang auch die Anhebung der Augenbrauen (Brauenhebung oder Brauenpexie) erforderlich. Dies kann über einen separaten kleinen Schnitt in der Augenbraue, unter Umständen auch über einen kleinen Schnitt im Bereich des Haaransatzes der Stirn erfolgen.

Unterlidstraffung

Tränensäcke und Augenringe lassen sich durch eine Unterlidkorrektur verbessern. Dabei geht es weniger um die Entfernung als vielmehr um die Repositionierung von Fettgewebe und um die Straffung der Unterlidmuskulatur. Den Eingriff führen wir in oberflächlicher Vollnarkose durch. Ein kurzzeitiger stationärer Aufenthalt sorgt für Ruhe, Schonung und die wichtige Hochlagerung des Oberkörpers nach der Operation, um Schwellungen zu vermeiden.

Ohren anlegen

Abstehende Ohren sind im Kindes und Jugendlichen Alter oft ein Grund für Hänseleien unter Gleichaltrigen. Mit einer Ohranlegeplastik können abstehende Ohren bereits vor der Einschulung korrigiert werden.

Bei einer eingehenden Untersuchung wird zuerst exakt die Art der Fehlbildung und Fehlformung des Ohres untersucht, um dann das geeignete Operationsverfahren zu wählen. Dabei kommen Verfahren zur Ohrknorpelumformung und Korrektur der Ohrstellung zum Einsatz. Unter Umständen ist auch ein kombiniertes Verfahren zur Erzielung eines dauerhaften und möglichst natürlichen Ergebnisses erforderlich.

Nach der OP wird zunächst ein die Ohren bedeckender Verband angelegt. Nach der Fadenentfernung muss dann für sechs Wochen ein die Ohren übergreifendes Stirnband getragen werden, um Scherkräfte auf die Ohren zu vermeiden.