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Defibrillatoren

Die meisten Herzrhythmusstörungen sind gutartig und verursachen keine Beschwerden. Bei folgenden Patientengruppen besteht allerdings Therapiebedarf:

  • Patienten, die aufgrund einer schnellen und damit oftmals auch gefährlichen Herzrhythmusstörung bewusstlos geworden sind oder im schlimmsten Falle bereits wiederbelebt werden mussten
  • Patienten mit hochgradig eingeschränkter Pumpfunktion der linken Herzkammer

Wie funktionieren Defibrillatoren?

Um bösartige Herzrhythmusstörungen dauerhaft zu unterbinden, pflanzen wir spezielle Schrittmachersysteme ein, die in der Lage sind, auch schnelle Herzrhythmusstörungen zu erkennen und zu unterbinden. Damit werden eine Mangelversorgung des Gehirns mit Sauerstoff und die sich aus der Mangelversorgung ergebenden langfristigen Schäden für den Organismus vermieden. Die Überlebenswahrscheinlichkeit und die Lebensqualität nach Implantation eines Defibrillators sind deutlich erhöht.

Der operative Eingriff zum Einsetzen eines Defibrillators wird in aller Regel in einer lokalen Betäubung vorgenommen.