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Geburtseinleitung

"Die Natur gibt uns immer bessere Gesetze, als wir erfinden.“ (Michel de Montaigne)

Getreu diesem Satz sind wir der Überzeugung, dass ein natürlicher Geburtsbeginn der beste ist. Dennoch gibt es einige Konstellationen, die ein Einleiten der Geburt sinnvoll machen, so etwa bei vorzeitigem Blasensprung.

Obwohl wir der Gebärmutter gewöhnlich Zeit genug lassen, eigenständig Wehen zu entwickeln, kann es sein, dass Ihr Baby trotz ausreichenden Wartens keine Anstalten macht, zur Welt kommen zu wollen. Bei deutlichem Überschreiten Ihres errechneten Entbindungstermins sollte man die Geburt medikamentös einleiten.

Eine medikamentöse Geburtseinleitung ist auch bei erhöhten Entzündungsparametern oder insulinpflichtiger Zuckererkrankung oder Schwangerschaftsdiabetes angezeigt.

Ob die Geburtseinleitung mit einer Tablette, einem Scheidengel oder einem Wehentropf erfolgt, hängt vom Muttermundsbefund sowie etwaigen vorausgegangenen Geburten ab. Eine Geburtseinleitung erfordert oft Geduld und es können mehrere Tage bis zum erhofften Erfolg vergehen. Ihr Körper muss sich erst von der Aufgabe, Ihr Baby sicher zu halten auf den Geburtsvorgang umstellen. Deshalb werden Einleitungen immer stationär durchgeführt. Decken Sie sich daher mit einem spannenden Buch oder auch Musik für das Warten auf Ihr Baby ein.

In jedem Fall bespricht unser Ärzteteam mit Ihnen die Möglichkeiten und das geplante Vorgehen.